Elba zum zweiten, Ankunft auf Korsika und der Campingalltag

Wir sind dann doch einiges länger auf Elba geblieben als ursprünglich geplant…zum Glück! Blauäugig dachten wir die Fähre fährt ja bestimmt (wie von Piombino nach Elba) auch täglich mehrmals an verschiedene Häfen auf Korsika. Falsch gedacht. Einmal pro Woche Abends nach Bastia. E basta…Nun gut, dann bleiben wir halt noch eine Woche auf Elba, gibt schlimmeres.

Das Wetter wurde, wie vorausgesagt, immer sommerlicher und wir haben die Zeit auf der wunderschönen Insel in vollen Zügen genossen. Wir sind viel mit dem Velo vom Campingplatz dem Meer entlang bis nach Marino del Campo gefahren, haben mit dem Schiff die Insel vom Meer aus entdeckt und Ausflüge (zB nach Portofferaio und an andere Strände) gemacht. Unser absoluter Lieblingsstrand ist Cavoli. Eine wunderschöne Bucht mit feinem Sand, türkisfarbenem Wasser, ein fantastisches Restaurant und die Möglichkeit mit dem Pedalo in die „Grotto Azzurra“ zu pedalen. Dort angekommen haben wir (alle drei!) im wunderschönen Meer gebadet, sind in die Grotte reingeschwommen und Pascal ist auch von den Klippen gesprungen. Das dies ein absoluter Glücksfall war hat sich zwei Tage später herausgestellt, als wir das mit einer Familie aus Zürich zusammen nochmals machen wollten. Die hohen Wellen haben es verunmöglicht auch nur in die Nähe der Grotte zu gelangen…
Nach tonnenweise Pasta, Pizza und einigen Gläsern Elba Rosso haben wir uns schwerenherzens dann am Mittwoch Abend verabschiedet.

Es war für uns kaum vorstellbar, dass noch etwas besseres als Elba auf uns warten würde. Aber die Anfänge auf Korsika sind sehr vielversprechend. Die Landschaft ist etwas rauer, die Berge um einiges höher und der Espresso doppelt so teuer, leider aber nicht mal halb so gut 😉 Dafür gibt es feinen chèvre chaud und eimerweise Moules und ebenso viele traumhaft schöne Orte und Strände zu enttecken. Momentan sind wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Calvi. Während ich hier am Pool auf einem Liegestuhl im Schatten schreibe, unternimmt Malea mit Pascal ihre ersten „Schwimmversuche“ – mit Flügeli bien sûr.

Wir werden nebst Ile Rousse auch noch Calvi erkunden und danach weiter an die Ostküste reisen. Danach weiter runter nach Porto Vecchio und Bonifacio und dann am 22.6 mit der Fähre nach Nizza. Zurück aufs Festland und auf zu neuen Abenteuern mit unseren Freunden und Familie in einem Haus in der Nähe von St. Tropez. Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen und ehrlich gesagt auch auf eine Zeit in einem (sehr schönen :-)) Haus.

Manchmal ist das Campingleben schon etwas anstrengend…die sanitären Anlagen sind zeitweise naja, nennen wir es mal „sehr einfach“, das ständige ein, aus- und zusammenpacken mühsahm und die Nächte im Bulli auch nicht immer allzu entspannend. Speziell in unserem Bett oben ist es halt wie in einem Zelt. Sprich kalt am Abend, heiss beim ersten Sonnenstrahl, windig bei Wind und laut bei all dem Lärm der so auf dem Campingplatz zusammenkommt. Diese Nacht hatten wir auch noch eine bisschen gratis Disco. Yeaaah.
Eher unerwartet für uns ist das „Heimweh“ von Malea. Sie hat oft lange Zeit nach ihren Gspänli und nach unserem Zuhause, ebenso macht es ihr sichtlich Mühe wenn wir an einem neuen Ort ankommen. Sie findet zwar immer schnell neue Freunde, aber für sie sind die vielen Orte wahrscheinlich einfach auch etwas verwirrend. Wir haben deshalb unsere Reiseroute auch etwas angepasst und fahren weniger oft an neue Orte und kürzen die ganze Reise wohl auch etwas.

Ein Gedanke zu „Elba zum zweiten, Ankunft auf Korsika und der Campingalltag“

  1. Hallo ihr alle,
    Schön euch mitverfolgen zu können auf der spannenden Reise. Geniesst eure Abenteuerreise und die vielen spannenden Erlebnisse. Es ist so schön auf unsrer Welt.. Gerade komme ich von meiner Islandreise zurück und bin hellbegeistert. Ein wahres Naturparadies. Wir hatten unglaubliches Wetterglück, sonnige Tage und bis 16 Grad warm. Das bedeutet Hochsommer auf Island, die T-Shirts und Shorts werden angezogen, während wir Touristen mit Windjacken, Mützen oder Stirnband herumlaufen wegen dem extrem starken Wind.
    Euch weiterhin viel Spanendes und Schönes und ganz liebe Grüsse aus dem eher tristen Riehen eure Gotte Marianne

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